Kindersitz Test und Ratgeber

Vor allem für frischgebackene Eltern ist es auf längeren Autoreisen wichtig, ihr Kind gut abzusichern. Immerhin werden jährlich etwa 11.000 Kinder bei Autounfällen verletzt. Auch das Gesetz schreibt es ausdrücklich vor, Kinder im Auto entsprechend anzuschnallen. Die in der Umgangssprache schlicht als Kindersitze bezeichneten Modelle werden im Gesetz als Rückhaltesicherung bezeichnet. Seit 1993 sind diese für alle Eltern grundsätzlich Pflicht.


Schätzungen zufolge sind jedoch etwa ein Drittel der mitfahrenden Kinder nicht ausreichend abgesichert. Dabei sind im Handel eine Vielzahl guter und vor allem auch günstiger Kindersitze erhältlich. Denn nicht immer ist das teuerste Modell auch gleichzeitig das, welches die beste Funktion verspricht.


Alle Modelle müssen über eine Europäische Prüfnorm verfügen - hier unterscheidet man ECE-R 44/03 und ECE-R 44/04. Dieses ECE-Etikett ist entweder orange oder rot - beim Kauf sollte man darauf unbedingt achten.


Darüber hinaus sollten vor dem Kauf diverse Kindersitz-Tests studiert werden, die regelmäßig von der ADAC, Stiftung Warentest und Co. durchgeführt werden.


Welche Arten von Autokindersitzen existieren?

Beim Kauf eines Autokindersitzes sollte man in erster Linie darauf achten, dass dieser mit Isofix ausgestattet ist. So bezeichnet man eine Konstruktion, welche den Kindersitz fest mit der Karosserie verbindet und dadurch deutlich sicherer als ein einfacher Gurt ist. Ob das System richtig montiert ist, zeigt ein roter Punkt, welcher bei korrektem Einbau grün wird. Einziger Nachteil des Isofix ist, dass dieser nicht in jedem Auto angebracht werden kann; darauf sollte man vor dem Kauf eines Kindersitzes natürlich achten.


Der Kauf eines Kindersitzes richtet sich grundsätzlich nach dem Alter beziehungsweise dem Gewicht des Kindes. Zu diesem Zweck werden die Kindersitze von den Herstellern auch in verschiedene Gewichtsklassen eingeteilt, so findet man schnell und einfach den passenden Kindersitz für sein Kind.


Empfehlenswert ist es natürlich, das Kind beim Kauf eines Autokindersitzes mitzunehmen, damit der Sprössling Probe sitzen kann. Keinesfalls sollte der Kopf des Kindes über den Sitz hinausragen, denn dies könnte im Falle eines Unfalls schlimme Verletzungen im Genick hervorrufen.



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